Datenschutzerklärung

Erhebung personenbezogener Daten

Erhebung von Daten im Rahmen von durch den Europäischen Sozial Fonds (ESF) geförderten Projekten

Jede/r TeilnehmerIn an einer Orientierungsberatung, Fachberatung, Workshop oder Coaching des Music Pool Berlin muss einen Fragebogen ausfüllen, mit dem eine Reihe personenbezogener Daten erfasst werden. Das Projekt Music Pool Berlin ist durch den Europäischen Sozial Fonds (ESF) teilfinanziert. Voraussetzung und Bedingung der Finanzierung durch den ESF ist die Erfassung der TeilnehmerInnen-Daten. Um Irritationen und Unsicherheiten zu vermeiden, findet Ihr im Folgenden einige Informationen, warum diese Daten erhoben werden und was mit diesen Daten geschieht. Eine ausführliche Erklärung findet sich auf der Einwilligungserklärung zur Erhebung personenbezogener Angaben von Teilnehmenden an ESF-geförderten Maßnahmen im Land Berlin Förderperiode 2014-2020, die wir euch vor Ort auch zur Unterschrift vorlegen. 

Der ESF ist jenes Förderinstrument der Europäischen Union (EU), das direkt und ausschließlich der Unterstützung von Personen dient. Nicht Unternehmen, Bauvorhaben o. Ä. werden gefördert, sondern einzelne Personen in Maßnahmen. Eben deshalb sind im Operationellen Programm (OP), der von der Europäischen Kommission genehmigten Grundlage der Förderung, Teilnehmerzahlen als Plan- und Zielgrößen vereinbart worden. Vor diesem Hintergrund müssen für die Steuerung und Verwaltung der ESF-finanzierten Förderprogramme die Teilnehmenden bekannt sein.
Drei Ziele werden damit verfolgt:
1. Überprüfen, ob das Programm so umgesetzt wird, wie es ursprünglich geplant war
2. Bewertung der Wirksamkeit von Maßnahmen ermöglichen
3. Kontrollen ermöglichen

Es ist deshalb die Erhebung folgender Daten erforderlich: Name und Vorname, Adresse, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum, Migrationshintergrund, Vorliegen von Behinderung, Bildungsstand, Erwerbsstatus, Eintritts- und Austrittsdatum, im Falle von Arbeitslosigkeit das Beginndatum, und Anzahl der absolvierten Teilnehmerstunden. Die Daten und Unterlagen müssen nach den Vorgaben der Europäischen Union bis voraussichtlich Ende des Jahres 2023 aufbewahrt werden. Prüferinnen und Prüfer der Europäischen Union einschließlich des EuropäischenRechnungshofes, des Landesrechnungshofes, der die Maßnahme finanzierenden Fachverwaltung des Landes Berlin sowie Verwaltungs-, Bescheinigungs- und Prüfbehörde ESF haben das Recht, Einsicht in die Unterlagen zu nehmen. Die Erfassung der Daten von Teilnehmenden ESF-geförderter Maßnahmen dient also letztlich dem Zweck, die Förderung möglichst wirksam und für die Einzelnen möglichst nützlich steuern zu können, und dabei Kontrollmöglichkeiten zu haben, die fehlerhafte Verwendung oder gar Missbrauch ausschließen sollen.

In dem in Berlin einheitlich praktizierten Verfahren ist dabei sichergestellt, dass die personenbezogenen Daten der Teilnehmenden nur dem Projektträger Music Pool Berlin bekannt sind, der die Maßnahme durchführt. Nur Music Pool Berlin kennt Euren Namen, Eure Anschrift usw., nur hier liegen sie vor. Wenn Music Pool Berlin die erforderlichen Berichte zum Projektfortschritt an die Verwaltung schickt, werden im EDV-System die Daten im Moment der Absendung mit einer Ziffernfolge codiert (pseudonymisiert). Bei der Verwaltung kommen deshalb nur zusammengefasste, statistische Größen an. Also nicht `Herr A ́ und `Frau B ́, sondern `C Personen ́, davon `D Männer ́, `E Frauen ́, `F Personen mit Behinderungen ́, `G Jugendliche ́, `H Personen mit Migrationshintergrund ́ usw. Keine Verwaltung, keine zwischengeschaltete Stelle, nicht die Verwaltungsbehörde, und auch nicht die Europäische Kommission erhalten Eure persönlichen Daten. Nur dann, wenn Vor-Ort-Kontrollen eines Projektes stattfinden (das oben genannte, dritte Ziel), muss die Möglichkeit bestehen, die Codierung / Pseudonymisierung wieder auf konkrete Personen beziehen zu können, um die Korrektheit von Ausgaben überprüfen zu können und auch, weil Fragen an Teilnehmende zu Inhalt, Durchführung und Nutzen einer Maßnahme Teil einer Vor-Ort-Kontrolle sein können. Nur Music Pool Berlin kennt eure Daten. Sie sind den Verwaltungen nicht zugänglich.

Datensicherheit Music Pool Berlin

Die von den Betreibern von Music Pool Berlin eingesetzten, ständig aktualisierten Firewalls und andere Sicherheitssysteme sollen die Nutzer soweit wie möglich vor Viren und unerlaubten Zugriffen von außen schützen. Selbstverständlich verpflichten uns, ein angemessenes Schutzniveau aufrecht zu erhalten und die angewandten Sicherheitstechnologien ständig dem aktuellen Stand der technischen Entwicklung anzupassen. Dennoch sollten die Nutzerinnen und Nutzer darüber im Klaren sein, dass aufgrund ständig neu auftauchender Viren und anderer Mittel zum Angriff auf gesicherte Datensysteme von Internet-Diensten ein hundertprozentiger Schutz vor Angriffen nicht gewährleistet werden kann. Für Virenschutz außerhalb des Netzwerks ist Music Pool Berlin nicht verantwortlich, ebenso wenig wie für Beschädigung und Zerstörung von Daten durch unbekannte Viren. Wir werden jeden entdeckten Angriff durch Hacker etc. zivilrechtlich und strafrechtlich verfolgen.

Die Übertragung der personenbezogenen Daten auf der Music Pool Berlin Website erfolgt via HTTPS / SSL Verschlüsselung. Die Daten werden innerhalb des Music Pool Berlin Systems (Drupal) gespeichert und von hier ins Teilnehmererfassungssystem des ESF übertragen. Sie werden nirgendwo anders zwischengespeichert.

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